Kapitel zwei
|
|
Wie Erwartet kam da schon die Bitte meiner Mutter:“ Hey Schatz, gut das ich dich sehe. Kannst du bitte noch schnell zum Supermarkt gehen und die Sachen fürs Abendessen besorgen du weißt doch dein Vater kommt später noch vorbei ihr schlaft das Wochenende bei ihm, da ich auf der Wache bin.“
Ein überraschter Gesichtsausdruck müsste mein Gesicht zieren, denn das mit dem Einkaufen ist ja okay. Mit so einer Aufgabe wie dieser hab ich gerechnet, aber was hatte sie gesagt? Dad kommt zum Abendessen? Das kann ja nur heiter werden. Mum und Dad und Mila alle an einem Tisch und, dann sollen wir auch noch bei ihm Übernachten? Das hatte mir sicher keiner gesagt.
„Schatz alles in Ordnung?“ fragte meine Mutter etwas besorgt. Es scheint wohl als hätte ich vergessen ihr zu antworten. Wenn mag es wundern, wenn man so überfahren wird. „Ähm… Ja klar gehe ich Einkaufen… Dad, …kommt zum Abendessen?“ „Ja das hatte ich doch gesagt. Es ist nicht immer einfach bei der Feuerwehr, besenderst jetzt wo ich vorübergehend die Leitung der Wache übernehmen soll und, dann muss ich da Lara schwanger ist, ja auch noch auf die Einsätze mit und…“ ich unterbrach sie denn ich wusste das sie es schwer hatte aber wollte nicht schonwieder ihre Mitleidsbelehrung mit allen Details hören. “Ist okay ich hatte es einfach nur vergessen.“ Flunkere ich.
Ich bin mir sicher, dass sie nie gesagt hat das er zum Essen bleibt, dass mit dem Übernachten haben wir schon öfter gemacht als wir noch kleiner wahren und Mum 24 Stunden schichten hatte, aber essen? Nach dem Heftigen Streit an Weihnachten vor zwei Jahren können sie es doch kaum zusammen im selben Raum aushalten und wenn dann auch noch Mi hinzukommt, die es nie verkraftet hat das unsere Eltern sich getrennt haben als sie 10 und ich 8 Jahre alt waren ist es nur eine Frage der Zeit bis eine Bombe explodiert. Normalerweise gehen wir direkt zu Dads Wohnung und Mum und Dad treffen sich gar nicht und das ist auch ganz gut so.
Eigentlich sind wir auch Alt genug alleine zuhause zu bleiben, aber zum einen mögen wir unseren Dad sehr gerne und zum Anderen mag Mum es nicht, wenn wir alleine zuhause sind, denn sie hat schon so viele Einsätze gehabt wo Kinder alleine zuhause wahren und dann nicht wussten was tun als es plötzlich angefangen hatte zu brennen und sich einfach nur unter einem Bett versteckten und die Rettungskräfte die Kinder dann auch häufig zu spät gefunden haben, wenn sie überhaupt noch aus dem Gebäude kamen. Dass sie sich sicherer fühlt, wenn ein erwachsener bei ihren Kindern zuhause ist, ist dann wohl verständlich.
Ändern an dem Abendessen lässt sich jetzt eh nichts mehr. Also schnappe ich mir die Autoschlüssel und eine Jeansjacke und fuhr zusammen mit dem Einkaufszettel von meiner Mum zum Supermarkt. Nachdem ich alle Lebensmittel in einen Wagen gepackt hatte und Richtung Kasse lief sah ich dem Magazinständer und fast auf jedem Cover dasselbe Gesicht Simon Brown ein Junge in meinem Altem der scheinbar doch kein One-Hit-Wonder ist. Mist schon wieder eine Wette verloren. Eigentlich mag ich den ganzen High Society shit und dieses Hinterherrennen von Klatschmagazinen überhaupt nicht aber um Simon Brown kommt man nicht herum glaubt mir ich habe es versucht dieser eine Song „Kiss your cheek“ lief den ganzen Sommer lang überall wo man es sich nur vorstellen kann.
Da ich ein netter Bruder bin und mir Wetten heilig sind, kaufe ich eins dieser Klatschblätter und gebe Mi dann die 5 Euro die ich ihr schulde. Zurück zuhause gebe ich meiner Mum den Einkauf und meiner Schwester das Restgeld vom Einkaufen welches ich nicht meiner Mum zurückgegeben habe. Offensichtlich. So mache ich wenigstens kein Minus.
Da das Wasserflaschen aufräumen nun doch etwas länger gedauert hatte als erwartet kann ich mir das mit dem neuen Buch anfangen direkt abschminken, denn ich musste ja noch für das Wochenende bei meinem Dad packen. Gesagt, getan. Und schon klingelt es an der Tür. Ich öffne sie und dahinter steht ein etwa 185 cm großer gutaussehender Mann mit einem leichten drei Tage Bart und einem Strauß Rosen in der Hand. Das kann Ja heiter werden.
Kapitel zwei Ende
Comments (0)
See all