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Jake 5

Jake 5

Dec 02, 2024

Kapitel fünf

„Ist alles in Ordnung Simon?“ hörte ich mich auch schon fragen. Lisa war schon längst gegangen und Becky scheint zu schlafen, also liegt es irgendwie in meiner Verantwortung mich um den Neuen zu kümmern, oder? „Ähm… Ja ich denke schon.“ antwortete Simon sehr zurückhaltend. „Es war nur mein Manager Henry. Ich glaube er kommt mich abholen.“ Er glaubt es? Eine kurze Pause entsteht, bevor Simon mir das Buch, das ich im vor einer Weile gegeben hatte entgegenstreckt und sagt „Hier… danke für den Vorschlag. Es war wirklich… großartig.“ „Möchtest du es denn nicht zu Ende lesen?“ eine weitere Frage die ich ihm stelle als wäre er einfach irgendein Kumpel. Wieso möchte ich mich um ihn kümmern? „Ja eigentlich schon, aber es gehört ja euch und hier her in diese Bibliothek ich kann es doch nicht einfach Mitnehmen, wer weiß ob ich diesen Ort jemals wiedersehen werde.“ Das war mir gar nicht so klar gewesen. Natürlich er ist Simon Brown, aber das scheint hier in meiner sicheren Welt ganz egal. „Du kannst es ruhig mitnehmen und ich gebe die meine Adresse, wenn du es fertig gelesen hast sende es einfach dahin zurück und ich bringe es wieder hier her.“ Dies habe ich schon öfters bei Freunden gemacht, also wieso sollte ich es ihm nicht auch anbieten. Superstar hin oder her. Denke ich zu diesem Zeitpunkt zumindest.

 

Als ich einen kleinen Zettel gefunden hatte und gerade dabei war meine Adresse darauf zuschrieben, kam auch schon ein Mann in Anzug in den Raum der, so gestresst wie er aussieht, nur Henry, Simons Manager sein kann. Schnell schrieb ich den Zettel zu Ende und bevor Henry Simon aus der Bibliothek in ein großes schwarzes Auto zieht stecke ich ihm den Zettel zu. Niemand scheint mich in dem Trubel zu bemerken. Ich stehe einfach im Raum, zu unscheinbar um meine Existenz festzustellen. Wie so häufig, frage ich mich ob die Leute richtig, gut für mich wären. Nein? So entdecken sie auch auf keinen Fall Becky die ein Auge aufmacht. Sich verwirrt umschaut und sich dann auf die andere Seite dreht um weiterzuschlafen. Typisch Becky.

 

Es war wirklich schon früh und als ich mein Handy in die Hand nehme sind nicht nur die 4 verpassten Anrufe darauf, welche ich bevor ich das Handy ausgeschalten einfach ignoriert hatte. Nein, jetzt waren es noch mehr Anrufe und auch ein paar Nachrichten. Meine Schwester wies zwar eigentlich wo ich bin, aber selbst sie macht sich nach dem Wutausbruch von gestern Abend sorgen. Den Wutausbruch welchen ich verdrängt hatte, als ich die Tür zur Bibliothek aufgestoßen und mich, ohne Lisa auch nur Hallo zu sagen, auf meinen Platz gesetzte hatte. Ich rufe sie an?  Meine Schwester meine ich. Wir ärgern und streiten uns zwar ständig, aber wenn es einem von uns nicht gut geht, dann kümmert man sich. So sind Geschwister halt. Ich würde Mi ohne mit der Wimper zu zucken eine Niere geben, aber an sich an meinen Kaffeevorrat zu lassen geht wirklich zu weit. Da sind wir uns in Zwischenzeit einig. Bessergesagt sie versucht es schon garnichtmehr. Sie weiß das sie verliert.

 

Ich ziehe meine Jacke an die ich beim Reinkommen einfach irgendwo hingeworfen hatte, setze mich ins Auto, fahre los. Den geplanten Anruf ganz vergessen. Verdrängt. Erst als ich an einer Ampel stehe fällt mir auf, dass ich eigentlich nicht weiß wo ich hinsoll. Zu meinem Vater und zu Mi? Ob sie überhaupt zuhause bei Dad sind oder ob sie  einfach ihr eigenes Ding tun. Ich hoffe das sie das tun. Nach Hause? Zu Mum auf die Wache? Kurzerhand entscheide ich mich keine dieser Optionen zu wählen. Ich sehe das kleine Kaffee indem ich mich manchmal mit meinen wenigen Freunden treffe und beschließe dorthin zugehen bis ich mich wirklich mit der Situation zuhause auseinandergesetzt haben. Denn das hatte ich bis jetzt absolut nicht. Ich war mir bis vor 12 Stunden noch vollkommen sicher, dass es okay ist das Mum und Dad getrennt sind. Aber hat man einen Wutausbruch, wenn eigentlich alles okay ist? Ich mache mir Gedanken darüber was gestern Abend passiert ist als ich weg war. Haben sie einfach weitergemacht als die Tür hinter mir ins Schloss viel? Haben sie sich beruhigt vielleicht sogar vertragen? Hat das Schicksal entschieden das ich zu Bibliothek muss um Simon zu treffen? Empfind Mi die Situation zuhause genauso wie ich? Noch schlimmer? Die ganzen Fragen schwirren mir im Kopf herum. Am meisten zu schaffen macht mir aber der Wutausbruch. Mir ist so etwas noch nie vorher passiert und egal wie schlimm es zuhause war und wie gemein meine Mitschüler damals mit mir umgesprungen sind ich war ruhig, denn zum Einen wusste ich, dass ich nicht viel daran ändern kann oder wenn ich es versuche es nur noch schlimmer mache und zum Anderen gehen solche Situationen irgendwann zu Ende und bis dahin bin ich einfach eine der unzähligen Geschichten durchgegangen, denn ich hatte schon als Kind viel und gerne gelesen.

 

Eins der Gründe weshalb ich, naja man kann es nicht schön umschreiben, gemobbt wurde. Ich war halt der schlaue Streber in der Klasse und das zu einer Zeit als schlau zu sein noch uncool war. Ich habe natürlich auch die Computerspiele gespielt, welche die anderen auch spielten, darin war ich sogar häufig besser als meine Klassenkameraden und die Aktion Serien geschaut welche die anderen auch sahen aber ich war halt einfach der Schlaue der jetzt auch noch versucht ihnen das zu nehmen was sie ausmacht. Als ich älterwurde wurde war es nicht unbedingt das schlau sein was meine Mitschüler gestört hatte, naja es war ein Teil davon aber der Hauptgrund bestand darin das ich hübsch war. Und das hier soll kein Selbstlob oder so etwas sein. Mädchen, zumindest diese welche mit mir auf die Schule gingen fanden mich attraktiv und wollten unbedingt mit mir zusammen sein. In ihren Augen war ich schlau, hübsch und sportlich. Die Zeit die ich hatte, weil ich keine guten Freunde hatte habe ich investiert in Sport und Wissen. Zusammenfassend lässt sich sagen ich war viel allein und bin dadurch schlau und sportlich geworden was mich noch einsamer gemacht hat. Mit keinen der Mädchen war ich wirklich zusammen, denn als sie mir näherkamen merkten sie das mein gutaussehender Körper und mein Wissensschatz Zeit beanspruchen und in mehreren Formen anstrengend sein können, denn wer will bei einem Medizin- Film schon wissen, dass das was die Ärzte dort gerade mit dem Patienten machen ihn eigentlich umbringt und nicht rettet so wie es in der Arzt Serie dargestellt wird.  Wissen ist sexy bis zu dem Punk an dem man zu viel weis, dann ist es Macht welche man besser und schlechter nutzen kann und ich muss zugeben ich hätte sie oft besser nutzen können.

Kapitel fünf Ende

zinsersabrina
Joy_con

Creator

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