Kapitel sieben
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„Ist alles in Ordnung Simon?“ Ich höre die Worte in meinem Kopf, als würden sie gerade von Jack, der neben mir sitzt ausgesprochen werden. Ich schaue mich in meinem Zimmer um, aber das einzige was ich siehe sind die Möbel und die Regentropfen, die auf der Scheib ein Rennen laufen. Wer wohl gewinnt? Da fällt mir ein; ich habe das Buch das ich mitnehmen wollte einfach auf dem Tischchen liegenlassen, als Henry mich aus der Bibliothek gezogen hat. Da ich zumindest den Namen des Buches kenne wollte ich ihn mir Aufschreiben und zog dafür mein Handy aus meiner Jackentasche. Indie ich es nach dem Anruf wieder zurückgesteckt hatte. Als ich im Internet nach dem Buchtitel suchte fand ich im ersten Link ein Shop indem ich das Buch bestellen konnte und das tat ich auch, denn ich wollte es fertiglesen. Ich habe lange nichts mehr gefunden was mir Spaß bereitet hat und was nicht irgendwie zu meiner Arbeit gehört. Ich habe halt einfach nicht so viel Zeit für irgendwelche Hobbys und bin zu selten an einem Ort, als das ich zum Beispiel in irgendeinem Verein Fußball spielen könnte, was es nicht gerade einfacher Hobbys zu finden. Als ich mein Handy gerade auf einen der kleinen Nachttische legte und auf dem Weg ins Badezimmer war um mich dann doch noch bettfertig zu machen, sodass ich wenigstens ein paar Stunden Schlaf erhasche fällt mir ein kleiner, zusammengefalteter Zettel auf welcher auf dem Boden liegt. Ich öffne ihn
Jakes Adresse:
Jake Donnelly
Rathausstraße 82
96347 Sankt Tonestnad
Ich hoffe dir gefällt das Buch und du meldest dich, wenn du neue Buchempfehlungen brauchst
LG Jake
Die Adresse von Jake. Ich sollte ihm ja das Buch zurückschicken.
Dies ist ja jetzt nichtmehr nötig. Ich lege den Zettel neben mein
Handy und mache mich mit einem schmalen grinsen auf ins
Badezimmer. Bevor ich einschlief stellte ich mir noch ein paar
Wecker um das Meeting mit „the dark hole“ nicht zu verpassen,
dann schlief ich ein. Verschwand in eine neue Welt. In welche ich
nicht in ständiger Sorge um meine Mutter sein muss. In welcher
ich mich nicht frage wo mein Vater ist. In welcher ich nicht
aufpassen muss wo ich hingehe um nicht von Fans und Paparazzi
verfolgt zu werden. In einer Welt in welche ich Gott spielen kann
und bestimme was Passiert indem ich meinen Moment bestimme.
Der dritte Wecker klingelt und überredet mich mit seinem
nervigen Getutet aufzustehen. Es ist 17 Uhr an einem Samstag und
ich überlege, nach einer nicht wirklich erholsamen Schlaf Phase,
was den angebrachte Kleidung für ein Essen mit einer Band ist
welche sich „the dark hole“ nennt. Mein Feature für das Lied
„when i think i was” habe ich schon vor ein paar Wochen
aufgenommen und heute wird nur noch ein bisschen Papierkram
gemacht welcher nicht am Telefon erledigt werden konnte.
Schlussendlich entscheide ich mich für eine schwarze etwas
zerrissene Hose und ein weißes T-Shirt mit irgendeinem Zitat auf
dem Rücken. Punkt 18 Uhr treffe ich mich mit Henry am Empfang.
Ich möchte ihn ja nicht noch mehr verärgern als ich das ja heute
eh schon getan habe. Das Essen ist okay und auch die Leute aus
der Band sind nett. Die Schlagzeugerin fängt, nachdem wir den
Papierkram erledigt hatten und schon mehr bei den Trinkst als
beim Essen waren, an mit mir zu Flirten. Es ist nicht weiter
aufreget oder so etwas in der Art, schon viele Mädchen und
Frauen haben mit mir geflirtet, aber irgendwie ist der Funken nie
so wirklich übergesprungen, sodass es für Läger als ein Abend
oder eine Nacht gereicht hat.
Kapitel sieben Ende
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