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Simon 10

Simon 10

Dec 08, 2024

Kapitel zehn


Was ist, wenn mein Leben nur ein Traum ist und ich eigentlich neben meiner Mutter auf dem Boden liege und mir das alles nur ausdenke. Ich meine … es könnte doch sein, oder? Es wäre wenigstens eine Erklärung für alles was in letzter Zeit passiert ist. Die Karriere, die Musik, die Fans und der Sex es macht alles super viel Spaß, das will ich nicht leugnen, aber kann das wirklich wahr sein? Ich, ein Junge aus dem Armenviertel auf den großen Bühnen mit Henry an meiner Seite, mein einziges Hobby zu meinem Beruf gemacht und ohne Umschweife oder herausragendem Schulabschluss auf Platz Eins in den Charts. Manchmal wünsche ich mir normal zu sein; so wie Jake oder Lisa; ich meine es sind einfach zwei Jugendliche, die abends in einer Bibliothek rumhängen und sich um nichts sorgen machen müssen. Die beiden können lesen, schreiben und reden und keiner stört sie, denn es ist nicht wichtig für welches Thema sie sich entscheiden. Ich rede nur selten nicht über meinen Job oder mein Image und selbst wenn ich über mein Privatleben rede geschieht das meist vor irgendwelchen Kameras und da ist das meiste was ich sage eine Lüge. Ich erzähle nämlich nicht von meiner Kindheit mit meiner drogensüchtigen Mutter. Nein, ich erzähle ich wäre ein stinknormales Mittelklasse Kind mit zwei Eltern. Es ist besser so und ich bin heute noch froh diesen Weg eingeschlagen zu haben um mein echtes Privatleben geheim zu halten. Es ist besser so für alle besonders für mein Image und meine Mutter, aber manchmal wünsche ich mir dann doch, dass alle alles wissen würden und ich mich einfach mal bei jemandem Auskotzen kann, bei jemanden der mich kennt und mich versteht und nicht gerade für mich oder mit mir arbeiten. Vielleicht ist das aber nur ein Traum. Ich sollte doch stolz sein es aus meinem miesen sozialen Stand rausgeschafft zu haben, ober? Bin ich egoistisch, weil ich „alles“ habe und es immer noch nicht genug ist? Denken Menschen das von mir?

Es war früh und der Morgen war noch nicht wirklich angebrochen, also machte ich mich auf, aus dem Bett in Richtung Hotelcafé. Henry meinte, dass ich nicht zu spät aufstehen soll und ich bin mir sicher, dass ich nicht vor Mittag wieder aufstehe falls ich jetzt nochmal einschlafen sollte. Nach einem kurzen Abstecher ins Badezimmer ging ich aus meinem Zimmer und den Hotelflur entlang. Als ich an dem Saal ankam in welchem eigentlich das Frühstück serviert wird sah ich das die Türen noch geschlossen waren. Wie spät ist es eigentlich? Ich sah auf eine der Uhren die in der Lobby hängt sie zeigt 8 Uhr an. Aber das kann doch nicht sein Frühstück wird ab halb 5 serviert. Etwas perplex setzte ich mich auf eins der herumstehenden Sofas als ich merkte das in der Lobby mehrere Uhren hingen. Ich habe die Uhr mit der falschen Aufschrift abgelesen. Die größere mittig platzierte Uhr zeigte die lokale Uhrzeit an. Es war 3.48 Uhr. Shit.

Naja ich könnte zurück in mein Zimmer gehen und hoffen das mich meine Wecker und Henry irgendwie zum Aufstehen überreden.  Ich habe bis jetzt ja nur eine halbe Stunde geschlafen und die Erklärung und Hoffnung ist ja auch plausibel. Nur naja ich entscheide mich dagegen. Wieso ich das tue verstehe selbst nicht ganz, aber ich bin nicht mal wirklich müde und ich habe Lust rauszugehen. Henry schläft. Das denke ich zumindest und die Wachleute tuen das auch. Ich kann nicht schonwieder einfach so abhauen, aber ich kann dafür sorgen das nicht zu viele Leute unter meinen Launen leiden müssen. Ich lasse Henry schlafen, er hat es sich verdient. Und meine Wachleute reduziere ich auch. Normalerweise begleiten mich mindestens 2 voll ausgebildete, aber ich denke an diesem Frühen Morgen reicht es einen der Wachleute zu wecken und zu hoffen das es okay ist. Ich entscheide mich Marcel zu wecken. Er ist nur etwas älter als ich, hat aber schon in der Armee gedient und ist aufgrund einer Verletzung und mithilfe von ein paar Freunden in mein Wach Team gekommen. Wir verstehen uns eigentlich regt gut und er stellt nicht so viele Fragen wie es die anderen vielleicht tun mögen. Nach der gesagt getan Mentalität gehe ich zu seinem Zimmer klopfe an die Tür und keine Minute später steht ein verschlafener Marcel, der halb angezogen versucht die knöpfe seines Hemds zuzumachen, aber schon falsch angefangen hat, mir gegenüber. Es schaut mich von oben bis unten an. Will wissen ob es mir gut geht. Er scannt die Flure. Alles leer. Nachdem er in kürzester Zeit alle akuten Gefahren ausgeschlossen hat fragt er: „Warum zum Teufel weckst du mich grundlos in aller Herrgotts Frühe?“ , habe ich erwähnt das er ein Morgenmuffel ist. „Ähm… tut mir echt leid, dass ich dich geweckt habe und so… ich wollte dich nicht stören aber Henry meinte das …“, irgendwie halte ich es doch nichtmehr für eine gute Idee ihn zu wecken. Mein Blick fixiert seine Hände er ist dabei die letzten knöpfe seines Hemdes zuzuknöpfen. Die Welt um mich zerschmilzt ein wenig und ich starre nur auf seine Hände bis er es satt hat zu warten und fragt: „Wohin willst du?“ das hatte ich mir selbst noch gar nicht so genau überlegt. „Kannst du bitte mit mir Rauskommen?“ Es ist zwar wie eine Bitte formuliert und ich habe es auch so ausgesprochen sogar ein leichtes zittern lag in meiner Stimme, aber naja Marcel arbeitet nun mal für mich, also nimmt er es wie ein Befehl auf. Er schnappt sich noch schnell ein paar Schuhe und die letzten Teile seiner Ausrüstung und begleitet mich in Richtung Haupteingang. 

Wir laufen einfach etwas die Straßen entlang und ich genieße die Stille während Marcel das karge Geschehen auf den Straßen beobachtet. Hier links, in Richtung des schönen Vorgartens. Dort rechts zu dem Haus welches eindeutig zu viele Gartenzwerge hat und dort vorne zu den bunten Lichtern der Ampelanlage. In dieser Richtung sehe ich sogar ein Laden der beleuchtet zu sein Scheint. Die Kreuzung kommt mir irgendwie bekannt vor. Ich habe geschlafen als wir das erste Mal zum Hotel gefahren sind und beim zweiten Mal waren meine Gedanken wo ganz anders, aber nach der Nacht in der Bibliothek kann mir das auch keiner verübeln. Ich glaube ich bin hier auch vorbeigekommen als ich vor meinen Problemen Weggelaufen bin aber wer weiß das schon so genau. Beim Näherkommen entpuppt sich das weiße Licht aus der Ferne als ein kleines Café welches gerade zu öffnen scheint.  So wie es aussieht ist es wohl Zeit für eine warme Tasse des heißen und koffeinhaltigen Gebräus, das Schicksal möchte es so.

Kapitel zehn Ende


zinsersabrina
Joy_con

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