Mehr zum Thema Mitleid-Müdigkeit:
https://en.wikipedia.org/wiki/Compassion_fatigue
Da der Artikel nur auf Englisch ist, hier die Stichpunkte auf deutsch: "Compassion fatigue", zu Deutsch "Mitleid- oder Mitgefühl-Müdigkeit", wird auch "secondary traumatic stress", also "Sekundärer traumatischer Stress" genannt.
Sie drückt sich durch ein allmähliches Nachlassen des Mitgefühls aus. Zudem können betroffene Hoffnungslosigkeit, Freudlosigkeit, Nervosität sowie Schlaflosigkeit und Alpträume erleiden.
Generell leiden darunter Leute, die mit Traumatisierten arbeiten, also Therapeuten, Krankenpflegern, Psychologen, Ersthelfer, Tierschützer und auch Helfer im familiären Umfeld, besonders wenn die Patienten chronische Krankheiten haben.
Journalismus-Experten vermuten, dass die häufigen, oft zusammenhanglos wirkenden Bilder von Tragödien in den Nachrichten bei der Gesellschaft Mitgefühls-Müdigkeit, Menschenverachtung und einen Unwillen zu helfen ausgelöst hat.
Die hilfreichste Maßnahmen gegen Mitleids- und Mitgefühls-Müdigkeit ist Verminderung von Stress. Zum Beispiel durch Pausen von der Arbeit (oder den Nachrichten), Atemübungen, Sport, Hobbies und positive Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen.
Gerade wenn es einem am Herzen liegt, wie sich die Welt entwickelt, hilft es, sich in Erinnerung zu rufen, dass niemandem geholfen ist, wenn man selbst dabei kaputt geht.
Gebt auf euch acht!
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